5 Maßnahmen, die ihr selbst umsetzen könnt
Onpage SEO einfach erklärt – für alle, die keine Technik lieben
Onpage SEO klingt erst mal nach Code, Fachbegriffen und Stirnrunzeln. Die gute Nachricht: Das meiste davon könnt ihr ohne technisches Vorwissen selbst umsetzen – wenn ihr wisst, worauf es ankommt.
In diesem Artikel erklären wir euch Onpage SEO in verständlich, zeigen den Unterschied zwischen technischem SEO und inhaltlichem SEO und stellen euch 5 einfache Maßnahmen vor, mit denen ihr eure Website spürbar verbessern könnt.
Was ist Onpage SEO überhaupt?
Onpage SEO umfasst alle Optimierungen direkt auf eurer Website, die dafür sorgen, dass Google eure Inhalte besser versteht – und Nutzer:innen sich besser zurechtfinden.
Kurz gesagt:
- Google soll erkennen, worum es auf eurer Seite geht
- Besucher:innen sollen schnell finden, was sie suchen
Onpage SEO besteht aus zwei großen Bereichen:
1. Technisches SEO (die Basis)
Technisches SEO sorgt dafür, dass eure Website sauber funktioniert und Google sie problemlos lesen kann. Keine Sorge: Wir reden hier nicht über Programmierung, sondern über sehr praktische Dinge.
Typische technische Faktoren sind:
- Ladezeit
- Bildgrößen
- saubere Seitenstruktur
- mobile Nutzbarkeit
Beispiel: Ladezeiten durch optimierte Bilder
Große Bilder sind einer der häufigsten Gründe für langsame Websites.
Was ihr einfach tun könnt:
- Bilder vor dem Hochladen verkleinern
- moderne Bildformate (z. B. WebP) nutzen
- keine 5‑MB-Fotos für kleine Website-Bilder verwenden
👉 Schon das allein kann eure Ladezeit deutlich verbessern.
2. Inhaltliches SEO (der eigentliche Hebel)
Beim inhaltlichen SEO geht es darum, die richtigen Themen zu behandeln – und sie klar und strukturiert aufzubereiten.
Die Grundlage dafür ist:
- Keyword-Recherche (also: Wonach suchen eure Kund:innen?)
- klare Texte mit Überschriften
- ein Thema pro Seite
Gutes SEO heißt nicht, möglichst viele Keywords unterzubringen, sondern:
Ein Thema so erklären, dass es für Menschen sinnvoll ist – und für Google verständlich.
Die 5 wichtigsten Onpage-SEO-Maßnahmen (einfach umsetzbar)
1. Eine klare Seitenstruktur mit Überschriften
Strukturiert eure Texte logisch:
- Eine H1 pro Seite (die Hauptüberschrift)
- darunter H2- und H3-Überschriften
Das hilft:
- Leser:innen beim Scannen
- Google beim Verstehen eures Inhalts
Tipp: Wenn ihr euren Text überfliegen könnt und sofort versteht, worum es geht, ist die Struktur meist gut.
2. Bilder optimieren (kleiner Aufwand, großer Effekt)
Jedes Bild sollte:
- komprimiert sein
- einen sinnvollen Dateinamen haben
- einen Alt-Text enthalten
Der Alt-Text beschreibt kurz, was auf dem Bild zu sehen ist – hilfreich für Google und für Barrierefreiheit.
Auf tinypng könnt ihr eure Bilder einfach online und kostenlos komprimieren, sowie in das platzsparende WebP-Format umwandeln.
3. Pro Seite ein klares Thema (statt alles auf einmal)
Ein häufiger SEO-Fehler: Eine Seite will alles erklären.
Besser:
- Eine Seite = ein Thema
- Lieber mehrere klare Unterseiten als eine überladene
So weiß Google genau, wofür welche Seite relevant ist.
4. Keywords sinnvoll einsetzen (nicht stopfen)
Keywords gehören:
- in die Überschrift
- in den Text
- gern auch in Zwischenüberschriften
Aber:
- natürlich
- lesbar
- ohne Wiederholungszwang
Wenn sich ein Satz komisch liest, ist es meist kein gutes SEO.
5. Kostenlose Tools nutzen (unbedingt!)
Ihr müsst SEO nicht „blind“ machen. Diese Tools helfen euch enorm:
Google Search Console
- zeigt, bei welchen Suchanfragen ihr gefunden werdet
- macht technische Probleme sichtbar
Seobility (kostenlose Version)
- prüft Seitenstruktur, Überschriften, Ladezeiten
- gibt konkrete Verbesserungshinweise
Yoast SEO / Rank Math (für WordPress)
- helfen euch direkt beim Schreiben
- erinnern an Titel, Meta-Beschreibung, Struktur
Diese Tools ersetzen kein Denken – aber sie verhindern typische Anfängerfehler.
Fazit: Onpage SEO ist kein Hexenwerk
Ihr müsst keine Technik-Profis sein, um eure Website SEO-tauglich zu machen. Wenn ihr:
- eure Inhalte klar strukturiert
- Bilder optimiert
- pro Seite ein Thema verfolgt
- und kostenlose Tools nutzt
… seid ihr vielen Websites bereits einen großen Schritt voraus.
Und wenn ihr wissen wollt, wo eure Website aktuell steht:
👉 Unser kostenloser SEO-Check zeigt euch verständlich, was gut läuft – und wo ihr ansetzen könnt.
Fazit: Onpage SEO in 2 Minuten
Onpage SEO umfasst alle Maßnahmen direkt auf eurer Website, damit Google eure Inhalte versteht – und Nutzer:innen sich gut zurechtfinden.
Die zwei wichtigsten Bereiche:
- Technisches SEO: Ladezeiten, Bildgrößen, saubere Struktur
- Inhaltliches SEO: klare Themen, gute Texte, sinnvolle Keywords
Die 5 wichtigsten Maßnahmen:
- Texte logisch mit Überschriften strukturieren
- Bilder verkleinern, benennen und mit Alt-Text versehen
- Pro Seite ein klares Thema behandeln
- Keywords natürlich einsetzen
- Kostenlose Tools wie Google Search Console, Seobility und Yoast / Rank Math nutzen
👉 Schon diese Basics reichen aus, um eure Website deutlich sichtbarer zu machen.
